Kulturerlebnisse

Steinalt: Die Steine im Eiszeit-Findlingspark in Todtglüsingen

Die ältesten Zeugen der Vergangenheit liegen in Todtglüsingen einträchtig nebeneinander. Die eiszeitlichen Findlingen, deren Ursprung vor allem Schweden ist, beeindrucken mit schierer Größe und mit interessanten Details: Sedimentgestein aus Südholstein mit Fossilien von Meerestieren findet sich hier ebenso wie funkelnder Glimmer oder Vulkangestein vom Rand des Inlandeises. Ob Granit, Quarzit oder Porphyre – die tonnenschweren Steine bilden in Todtglüsingen einen sehenswerten Eiszeit-Findlingspark, der Spaziergänger und Schüler zum Verweilen, Spielen, näheren Betrachten und Staunen einlädt. Der Findlingspark ist ein Vermächtnis des 1999 verstorbenen Tostedter Unternehmers Friedrich Vorwerk. Bei Tiefbauarbeiten aufgefundene Findlingssteine ließ er ausgraben, nach Todtglüsingen bringen und hier allgemein zugänglich aufstellen. Damit hat Friedrich Vorwerk interessante Einblicke in längst vergangene Zeiten für die Nachwelt gesichert. Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung sorgte für die Gestaltung des Geländes. Der kleine Findlingspark befindet sich am Rand einer Wohnsiedlung in Todtglüsingen.